Klettern

Klettern ist eine der ausgewogensten und gesündesten Bewegungen überhaupt. Geht es nach Experten, so ist Klettern ein Grundbewegungsmuster, das im Menschen angelegt ist, jedoch durch die zunehmend vernachlässigte Bewegung immer mehr verloren geht. Klettern wird sogar medizinisch eingesetzt, zum Beispiel bei Menschen mit Wirbelsäulenproblemen oder Rheuma und auch bei Schlaganfallpatienten.

Klettern fördert die Koordination

Klettern fördert die Koordination, macht beweglich und stärkt die Muskeln – allein diese drei Vorteile müssten uns alle sofort zum Klettern bringen! Im Gegensatz zum Wandern, Schwimmen oder Laufen ist allerdings wichtig zu beachten, dass Klettern ein wenig gefährlicher ist. Um die Gefahren in möglichst geringem Maß zu halten, ist es also anzuraten, einen Kurs in einer Kletterhalle zu belegen, bevor man sich an steile Felswände wagt. Auch das Klettern in so genannten Klettergärten ist ein guter Anfang, um sich an Bewegungen und Höhe zu gewöhnen.

Eine besonders ausführliche Website zum Thema Klettern betreibt zum Beispiel die Zeitschrift „Klettern“ – auf dieser Seite kann man alle Infos zum Thema einholen: https://www.klettern.de

In Österreich informiert der Kletterverband Österreich über alle Möglichkeiten, Klettern zu lernen und diesen Sport zu betreiben: https://www.austriaclimbing.com

Auch die Seite „Bergfex“ ist sehr zu empfehlen, vor allem, wenn man auf der Suche nach Urlaubszielen ist, wo man Klettern kann oder vollständige Routen sucht: https://www.bergfex.at

Klettern ist übrigens nicht nur für Erwachsene geeignet – auch Kinder sind begeistert von dieser Sportart. Hier geht es zu unserer Indoseite zum Thema „Klettern für Kinder„!

Klettern für Kinder

Klettern ist gesund und fördert die Koordination – und dies nicht nur bei Erwachsenen! Experten betonen, dass Klettern eine sehr natürliche Art der Bewegung ist und bereits im Kleinkindalter zu beobachten ist.

„Wenn ein Säugling versucht, sich aufzurichten, sich dabei festhält und versucht, auf das Gitterbett zu steigen, dann ist das nichts anderes als Klettern. Jedes Kind, das irgendwo hinauf klettert, tut seinem Körper etwas Gutes, Kinder haben dieses Bewegen in sich“, erklärt Anton Wicker, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, in einem Interview in der Tageszeitung „Der Standard“ (vgl. https://derstandard.at/2993551/Klettern-ist-eine-grundnatuerliche-Bewegung).

Wenn Kinder die Gelegenheit haben, diesen natürlichen Bewegungen nachzukommen, entwickeln sie Kraft und Koordinationsfähigkeit. Klettern in der Natur fördert auch die Kreativität – beim Klettern auf Bäumen gilt es, gut zu überlegen, wie der nächste Griff gesetzt wird.

Was tun in der Stadt – Alternative Kletterturm

Nicht alle Kinder haben die Chance, regelmäßig auf Bäume zu klettern oder sich ein Baumhaus zu bauen. Vor allem in Städten sind Kinder, was das Klettern in der Natur angeht, eher eingeschränkt – die Alternative sind Klettervereine oder Kletterhallen. Dies Möglichkeiten können jedoch erst ab einem bestimmten Alter genutzt werden.

Für kleinere Kinder eignet sich ein Kletterturm oder Spielturm ideal, um das Klettern zu üben und sich an diese Bewegungen heranzutasten. Vor allem Spieltürme mit mehreren Aufstiegsmöglichkeiten wie schrägen Leitern, Seilen und Kletterwänden machen es möglich, verschiedenste Bewegungsmuster auszuprobieren und zu trainieren.

Im Bild ein Spielturm vom Hersteller Isidor, der besonderen Wert auf die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten und Spielmöglichkeiten legt. Bei der Auswahl eines Spielturmes für den eigenen Garten darf auf genau das geachtet werden: die Kinder sollen verschiedenste Möglichkeiten haben, nach oben zu gelangen. So werden sie motiviert, zu klettern und sich im Spiel völlig frei zu überlegen, wie sie sich auf ihrem Turm bewegen möchten!

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